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GOT – Gebührenordnung für Tierärzte: Wie ermittelt der Tierarzt seine Preise?

Tierärzte bzw. Tierkliniken stellen ihre Leistungen anhand der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) in Rechnung. Die GOT ist eine deutsche Verordnung der Bundesregierung und für jeden praktizierenden Tierarzt bindend. Sie enthält feste Berechnungssätze, nach denen die Leistungen des Veterinärmediziners abgerechnet werden. Sämtliche erbrachten Leistungen von der Eingangsuntersuchung über Diagnoseverfahren, die Behandlung bis hin zu verwendeten Materialien dürfen in Rechnung gestellt werden.


Abrechnung nach 1-fachem, 2-fachem, 3-fachem Satz der GOT

Ihre Tierarzt-Praxis kann bei der Leistungsaufstellung zwischen dem 1-fachen bis 3-fachen Gebührensatz frei wählen. Erkundigen Sie sich im Vorfeld bei Ihrem Tierarzt, nach welchem GOT-Satz er abrechnet. Welcher Satz Anwendung findet, entscheidet der Praxisinhaber. Dabei sind zu berücksichtigen die Tageszeit bzw. der Zeitaufwand für die jeweilige Leistung, die Qualifikation des Personals, Lage und Ausstattung der Praxisräume, Leistungsangebot und technische Möglichkeiten der Praxis, sonstiger Service, wie Sprechstundenangebot, Erreichbarkeit in Notfällen etc. Die Auswahl des GOT-Gebührensatzes erfolgt je nach Schwierigkeitsgrad, Zeitaufwand und sogar regionalen Unterschieden. So kann es z. B. sein, dass Sie für die gleiche Behandlung Ihres Hundes in der Stadt weniger zahlen als auf dem Land. Die besonderen Behandlungsumstände im Einzelfall entscheiden also darüber, ob der Veterinär den ein- oder mehrfachen Satz der GOT berechnet.


Kann ich eine Rechnung verlangen? Was darf der Tierarzt nach GOT zusätzlich berechnen?

Die GOT fordert nicht, dass Ihr Tierarzt eine Rechnung schreiben muss. Dazu ist er nur verpflichtet, wenn Sie als Hundehalter dies ausdrücklich verlangen. Stellt er eine Rechnung aus, sollte das Dokument mindestens enthalten:

Hundehaftpflicht

Sie können vom Tierarzt verlangen, dass er die Rechnung noch weiter aufgliedert. Auch verwendete Medikamente sollte der Tierarzt auf Ihren Wunsch hin vermerken. Beachten Sie bei den Preisangaben, dass in der Regel weitere Kosten für Voruntersuchungen, Barauslagen für Laborleistungen, Versandkosten für Laboreinsendungen (zum Beispiel zur Gewebe- oder Blutanalyse), Portokosten und Telefonkosten für Befunderklärung, Fahrtkosten für Hausbesuche, Medikamente und OP-Materialien hinzukommen! Auch können bei einer länger als üblich andauernden Behandlung Mehrkosten entstehen. Laut GOT beträgt die dafür angesetzte Zeitgebühr 14,30 € pro 15 Minuten. Das gilt auch für Naturheilverfahren und in der Verhaltenstherapie.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Gebührenordnung für Tierärzte (GOT)

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